SpG Burkersdorf/Lichtenberg/Bobritzsch – FSV Motor Brand-Erbisdorf: 3:1 (2:0)

Brand-Erbisdorf war am 2. Spieltag wie erwartet ein starker Gegner, der uns alles abverlangt hat. Die Hiobsbotschaft vor dem Spiel: Beide Torleute nicht da! Weitere Absagen von Spielern folgten, dazu plagen sich einige Stammspieler mit Verletzungen herum. Zum Spiel standen uns am Ende 13 Jungs zur Verfügung. Es wurde die Devise ausgegeben, aus einer kompakten Abwehr kontrolliert nach vorn zu spielen. Alle Spieler mussten 100% und mehr bringen um etwas Zählbares mitzunehmen.

Die Taktik wurde gut umgesetzt, die schnellen Außenspieler von Motor konnten zu großen Teilen in Schach gehalten werden. Das eigene Spiel über die linke und rechte Seite wurde deshalb gut gestaltet, der Kampf wurde angenommen. Ein Angriff über die rechte Seite brachte dann auch das 1:0: Hubricht wurde lang geschickt – die flache Eingabe setzte Dupke in die Maschen! Und es sollte noch besser laufen: Wenig später überlief Hubricht die komplette Gästeabwehr. Sein folgender Schuss landete ebenfalls im Netz des Gegners! Mit diesem Resultat ging es in die Halbzeit hinein.

In der 2. Spielhälfte rissen die Gäste das Spiel an sich und setzte uns immer wieder unter Druck. Zahlreiche Angriffe über die linke Seite waren für uns meist gefährlich – wir standen in dieser Phase nicht eng genug am Gegner. In diesen Minuten war es für den Anschlusstreffer nur eine Frage der Zeit. Wieder einmal konnte sich der Gast über links durchsetzen – unsere Abwehr wurde überlaufen – und der Gegenspieler schob den Ball überlegt am Keeper Kowalczewski ins Netz! In diesem Moment kam Hektik auf. Leider konnte sich ein Spieler der Gäste nicht beherrschen – für seine Beleidigung wurde er vom Platz gestellt! Trotzdem stand das Spiel auf des Messers Schneide. Ein erneuter Angriff über rechts brachte dann jedoch die Entscheidung: Der Ball schien schon verloren – nach einem Fehler beim Gast bekam Schmidt den Ball – und legte diesen freistehend vor dem Keeper überlegt zum 3:1 ein! Kurz danach konnte sich ein weiterer Spieler der Gäste wieder nicht beherrschen – auch er musste aufgrund von Unsportlichkeit/Tätlichkeit den Platz vorzeitig verlassen! Am Ende ein Sieg für die Moral der Mannschaft.

Fazit:

Drei Punkte, für die alle an ihre Grenzen gehen mussten. Am Ende ein verdienter Sieg für die Heimmannschaft – unsere Gäste haben sich mit den beiden roten Karten selber geschadet. Großes Lob auch an unseren Ersatzhüter Kowalczewski, der mit Ruhe und gutem Stellungsspiel zum Erfolg einen erheblichen Anteil beisteuern konnte. Mit der Einstellung und der Moral muss zwingend das nächste zu Hause gegen Halsbrücke angegangen werden. (SZ)

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