Das Spiel fand in Lichtenberg statt. Der Mannschaft standen 11 Spieler zu Verfügung (seid langer Zeit das erste Mal wieder mit Schmidt, Jeremy). Das Ziel war ein Sieg – alle wollten ins Halbfinale!

 

Lichtenberg fing konzentriert an und versuchte sich so schnell wie möglich auf den Gegner einzustellen. Chancen wurden kreiert und erarbeitet. Ein Angriff über die linke Seite konnte durch Jeremy nach Flanke mit Direktabnahme zum 1:0 abgeschlossen werden. Die Gegner versteckten sich nicht und beschäftigten unsere Abwehrreihe – ohne dabei große Gefahr aufs Tor zu erzeugen. Das 2:0 fiel wieder nach schöner Kombination über links – Flanke von Joey auf Elias – Kopfball ins rechte Toreck! Der Druck vom Gegner wurde nach 30 Min. stärker – Anschlusstreffer zum 2:1 fiel dann auch in der 38. Minute. Chancen für den Gast zum Ausgleich waren bis zur Pause durch Nachlässigkeiten in der Abwehr und Unsicherheiten beim Keeper vorhanden.

 

Das Spiel begann wie die 1. Halbzeit endete. Dazu kam Hektik und eine gewisse Härte. Kurz nach der Pause ereignete sich ein Zweikampf, der eine Spielunterbrechung von ca. 30 Minuten hervorrief. Lucas kam zu spät und traf den Gegenspieler am Schienbein so hart, dass dieser mit Schmerzen auf dem Rasen liegenblieb. Der Notdienst wurde verständigt – Abfahrt ins Krankenhaus – Diagnose: Schienbeinbruch! Lucas erhielt die Rote Karte – Fortan spielten die Gastgeber in Unterzahl. Das Spiel ist in Abstimmung mit dem Gegner fortgesetzt worden. SpG Marbach/Nossen fand nach dem Schock besser ins Spiel zurück – folgerichtig der Ausgleich und wenig später nach einem Freistoß vor dem Strafraum sogar die 3:2 Führung! Jeremy musste kurz vor Schluss verletzungsbedingt ausgewechselt werden (Bänderriss am Sprunggelenk) – Lichtenberg spielte in Unterzahl mit 9 Spielern weiter. Doch Lichtenberg bewies Moral und versuchte das Unmögliche möglich zu machen. Eine Umstellung in der Mannschaft fand statt – Benny Kowalczewski wechselte von der Abwehr in den Sturm. Kurze Zeit später erzielte er den Ausgleich nach Unsicherheiten in der gegnerischen Abwehr! Das Unmögliche wurde in den letzten Minuten wahr – Benny wurde aus dem Mittelfeld super angespielt – er drang mit dem Ball in den Strafraum ein und erzielte den 4:3 Siegtreffer! Wenig später ertönte der Abpfiff vom guten Referee.

 

 

Fazit:

 

Kurioses und aufregendes Pokalspiel mit Happyend für die Heimmannschaft. Alle haben für den Erfolg gekämpft und sich nicht aufgegeben, auch in Phasen wo es nicht gut lief. Der Erfolg sei Ihnen gegönnt! Leider fehlen uns für das Halbfinale gegen SV Barkas Frankenberg zwei Spieler (Verletzung/Rote Karte). Die Einstellung und der Teamgeist stimmen – dies sollte in den Platzierungsspielen für die Meisterschaft und im Pokal mitgenommen werden!

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