SV Lichtenberg – HFC Colditz 1:0 (1:0)

Tor:
1:0 (4.) Hünig, wie gg Gröditz erfolgreiches Torwart-Pressing, diesmal im Verbund mit Kluge

Zuschauer:
nur 115 Zuschauer, eine Hand voll Gäste
(Freiberg und Langenau hatten ebenfalls Heimspiele, zudem gab’s noch das Kreispokalfinale in Flöha)

Schiri:
Johann Seidl (mit der Statur eines Marathonläufers) ohne Probleme:thumbup:

 

Vor dem Spiel gab es beim SVL zahlreiche Verabschiedungen (siehe unten).

Im Spiel begannen die Gastgeber furios. Youngster Hünig gelang nach einem Pressing gg HFC-Keeper Reichelt an der Strafraumgrenze das frühe 1:0 (4.).:schal2:

Danach spielte eigentlich nur noch Colditz, doch selbst klarste Chancen (Drobniak Freistoß Pfosten, Lindner frei vorm leeren Tor daneben) wurden reihenweise versiebt. Kurz vor der Pause konnte der SVL durch Kluge noch einmal Akzente setzen.

Nach der Pause war das Spiel etwas ausgeglichener, aber die Gäste weiterhin mit spielerischen Vorteilen. Bunzel jetzt ganz vorn drin und mit zunehmender Spielzeit immer bissiger, was nach 70 Minuten in einem Ellenbogencheck gegen SVL-Torwart Bellmann kulminierte:abgelehnt: (konnte nach Behandlungspause weitermachen). Colditz wollte hier auf keinen Fall verlieren. In der 7minütigen Nachspielzeit kam sogar Torwart Reichelt mit nach vorn, aber der SVL brachte die knappe Führung über die Runden.

Fazit:
Ein Remis wäre verdient gewesen, aber der HFC Colditz hat heute zu viele Chancen liegen gelassen.:gruebel:

Mit 3 Siegen aus den letzten 3 Spielen erreicht der SVL tatsächlich noch ein ausgeglichenes Spielverhältnis (10/2/10) und verbessert sich auf Rang 8, die beste Platzierung seit dem erstmaligen Aufstieg 2007.:thumbup::schal2:

 

Verabschiedungen:
Neben dem kompletten Trainerstab mit Coach Manuel Kluge, den Co-Trainern Heiko Kluge und Michael Palm sowie Mannschaftsbetreuer Dieter Klausnitzer wurden auch 4 verdienstvolle Spieler verabschiedet.

Der Generationenwechsel beim SVL ist eingeleitet. Erik Peukert (35), Michel Drechsel (36), Toni Kokott (37) und Sebastian Schneider (40) beenden ihre langjährigen, in den 2000 Jahren begonnenen Karrieren beim SVL.

Koki hatte sich ja in Possendorf eine Knieverletzung zugezogen und musste pausieren. Die drei anderen wurden einzeln und unter großem Applaus gegen Ende des Spiels ausgewechselt, wobei die anderen Feldspieler Spalier standen – eine schöne Geste.:support:

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